Monthly Archives

Juli 2017

Problem Fußgeruch & Schweißfuss

By | Allgemein

Als Schweißfuß, medizinisch Hyperhidrosis pedis bzw. Hyperhidrosis plantaris, wird die übermäßige Schweißabsonderung im Bereich der Füße bezeichnet.

Schweißdrüsenüberfunktion

Eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems und eine übernormale Größe der Schweißdrüsen werden als Ursachen für eine vermehrte Schweißabsonderung angesehen, die durch weitere Faktoren zusätzlich verstärkend beeinflussbar ist. Das vermehrte Schwitzen über die gesamte Haut wird als generelle Hyperhidrose bezeichnet. Eine lokalisierte Überfunktion (fokale Form) tritt meist im Bereich der Achselhöhlen (Axillen) mit der Bezeichnung Hyperhidrosis axillaris oder der Hände (Schweißhände, Hyperhidrosis palmaris) und eben auch der Füße (Hyperhidrosis plantaris) auf. Bei letzterer spricht man von einer Überfunktion, wenn die abgesonderte Flüssigkeit mehr als 50 mg pro Fuß und pro Minute beträgt.

Auf die Füße bezogen finden sich in der Umgangssprache Begriffe wie Sportlerfüße, Stinkefüße, Käsefüße, Käsemauken, Käsequanten oder Kasfüße, wobei diese Begriffe nicht allein bei einer Überfunktion der Schweißabsonderung an den Füßen, sondern hauptsächlich in Anspielung auf besonders starken Fußgeruch verwendet werden, welcher durch Schweißfüße allerdings begünstigt werden kann. Der Begriff des Käsefußes leitet sich von ähnlichen bakteriellen Zersetzungsprozessen ab, die auch bei der Produktion von Käse zum Einsatz kommen.[2] Daraus resultiert der charakteristische, käsige Fußgeruch.

Bei Schweißfüßen ist die Hornschicht der Haut durch das vermehrte Schwitzen ständig durchfeuchtet, so dass diese aufweichen und aufquellen kann – eine Veränderung, die im englischen Sprachraum als pitted keratolysis bezeichnet wird. Zu den verstärkenden Faktoren sind luftundurchlässige Schuhe oder Socken zu nennen, die zur Bildung einer sogenannten feuchten Kammer, also einer Schweißansammlung am Fuß, führen können.

Vollständig zitiert aus folgender Quelle: „Schweißfuß“ aus WIKIPEDIA – die freie Enzyklopädie